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Medizinische Versorgung von Erkrankten:
Täglich kommen dutzende Kinder und Erwachsene im Irak aufgrund von Krankheiten, die sich rasant verbreiten, ums Leben. Besonders schwerwiegend wirkt sich das aus, weil es an einer funktionierenden medizinischen Infrastruktur fehlt und es in den öffentlichen Krankenhäusern an grundlegenden medizinischen Einrichtungen, die eine Basis jeder Behandlung darstellen sollten, mangelt.
Im Laufe dieses blutgierigen Krieges haben die Menschen dort besonders unter psychischem Druck zu leiden, – In erster Linie sind Kinder die Betroffenen. Dies zeigt sich in der steigenden Zahl der Kinder, die an Unterernährung, Diabetes und Herzkrankheiten leiden.
Diesen Kranken muss geholfen werden – seien es Kinder oder Erwachsene! Unter diesem Titel hat das Irakhilfswerk hunderte Blutzuckermessgeräte an eine Vielzahl von irakischen Krankenhäusern verteilt, um den steigenden Kinder-Blutzuckerkrankheitsfälle gerecht zu werden.
Gleichzeitig bemüht sich das Hilfswerk im Irak aktiv präsent zu sein: So überlegte man, eine Vielzahl von Kontakten mit behandelnden Ärzten und Spitälern zu knüpfen, um den erkrankten Kindern und Erwachsenen die Behandlung zu erleichtern. Dieses Vorhaben wurde in die Tat umgesetzt und wird heute laufend erweitert um den Patienten, für die eine Medikation im Irak möglich sei, zu unterstützen.
Was die „aussichtsloseren“ Krankheitsfälle betrifft, die realistisch gesehen, keine Chance auf eine passende Behandlung im Irak haben, so bemüht sich das Irakhilfswerk darum, diese Patienten temporär nach Österreich zu bringen, damit sie hier eine geeignete Medikation und Behandlung erhalten.
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Verteilung von Medikamenten und medizinischem Hilfsgerät:
Mit dem Ziel dieser gesundheitlichen Not entgegenzuwirken, beschloss das Irakhilfswerk die medizinischen Projekte zu verstärken. Mit Hilfe der Spendengelder und deren sinnvoller Investition wurden modernste medizinische Geräte und Einrichtungen angeschafft: beispielsweise Ultraschallgeräte und Geräte zur Behandlung bei Nierenleiden (Dialysegeräte).
Obendrein bemühen wir uns moderne medizinische Technologien und Geräte zu beschaffen, zum Beispiel für Bereiche wie Chirurgie (Nadeln, medizinische Nähutensilien, Pflaster...) . All diese Zubehöre und Hilfsmittel werden entsprechend der Nachfrage an viele Krankenhäuser verteilt. 
Dies wird von den Mitarbeitern des Hilfswerks genauestens durchgeführt, was auch einen direkten Kontakt zwischen den irakischen Ärzten und uns ermöglicht. Somit können wir die gesundheitlichen Bedürfnisse der irakischen Bevölkerung direkt ansprechen.
Oftmals kann man die erschütternde Lage der medizinischen Infrastruktur im Irak nicht in Worte fassen. Ein kurzer Blick genügt, um uns klar zu machen, dass die Not und der Mangel an Gerätschaften in den Krankenhäusern ein alarmierendes Ausmaß angenommen haben.
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